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..don winslow-

 

 

 

 

 

                      eine Saga von Verbrechen, Verrat und Familie

 

 

 

http://ecx.images-amazon.com/images/I/41yOPjftKQL.jpg

amazon.de

 

 

Am Strand ist das Paradies.

Am Strand verlor

Kalifornien seine

Unschuld. Aussteiger, die

in Versuchung gerieten.

 

Lokalhelden und Träumer,

die nicht genug bekommen

konnten.

 

Drogen, Gier, der

Sündenfall. Es ist eine

Geschichte, die weit

zurückreicht, bis in die

Sechziger, als in Laguna

Beach Surfer und Hippies

zusammentrafen und einen

Pakt mit dem Teufel

schlossen.

Eine brutale,

majestätische,

atemberaubende

Geschichte.

 

 

http://www.craveonline.com/images/stories/2011/2012/July/Film/Savages.jpg

craveonline.com

 

Laguna Beach heute:

Ben, Chon und O sind jung und

sehen unverschämt gut aus, sie

leben gefährlich und sind

erfolgreich damit.

Ihr Geschäft: erstklassiges Marihuana.

Als korrupte Cops und

rivalisierende Dealer mitverdienen

wollen, wehren sie sich, planen

ihren nächsten Zug.

Sie sind klug, sie halten zusammen,

doch ihr Spiel ist riskant, ihr Gegner

übermächtig.

Und noch ahnen sie nicht, dass ihr

Schicksal unauflösbar mit der

Vergangenheit ihrer eigenen

Familien verknüpft ist.

Dass sie die Sünden ihrer Eltern

geerbt haben.

Was folgt,

ist ein blutiger Kampf der

Generationen.

 

 

»Eine Offenbarung!« Stephen King

»Der Meister des coolen, harten Thrillers.« James Ellroy

 

 

 

Quelle:

http://www.suhrkamp.de/don-winslow/kings-of-cool_944.html

 

 

http://www.wordandfilm.com/wp-content/uploads/2012/06/don-winslow-jerry-bauer-kings-of-cool.jpg

wordandfilm.com

 

 

Inhaltsangabe:

 

Laguna Beach 1967.

 

Der 14-jährige John McAlister klaut Gästen, die im Taco

Bell zur Toilette gegangen sind, das Essen vom Tisch.

Eines Tages stößt er auf einen Mann, der Essen kauft

und an Bedürftige verteilt. Raymond ("Doc" Halliday, so

heißt er, ist der Sohn eines Dachdeckers aus Fontana.

Er verbüßte zwei Jugendhaftstrafen. Inzwischen vertickt

er Marihuana.

 

 In den Sommerferien übernachtet John zumeist in einer

Höhle, in der sich eine Hippie-Kommune eingerichtet hat.

Seinen Eltern fällt kaum auf, dass er nur alle zwei oder

drei Tage kurz nach Hause kommt. Der Vater arbeitet in

Los Angeles, und die Mutter ist vollauf mit der Scheidung

beschäftigt.

 

 

http://www.litstack.com/wp-content/uploads/2012/06/kings-of-cool.jpg

litstack.com

 

 

Der Doc kommt ebenfalls in die Hippie-Höhle.
 
Dort schläft er mit Freaky Frederica, die im Jahr
 
zuvor vor ihrem gewalttätigen Ehemann aus
 
Redding floh und sich hier mit ihrer Tochter
 
Kim einrichtete.
 
Vor den Augen des kleinen
 
Mädchens und der anderen Kommunarden
 
treibt Freaky Frederica es mit dem Doc und
 
anderen Männern, manchmal auch mit
 
mehreren gleichzeitig.
 
Im Herbst nimmt der Doc
 
den Jungen zu sich und wird zu einem
 
Ersatzvater für ihn.
 
John übernimmt es, unter den Augen der Polizei
 
mit einem Rucksack voller Geld auf einem
 
Skateboard zur Bank zu flitzen und die kleinen
 
Scheine in große gebündete Banknoten zu
 
tauschen.
 
Bald verdient er dazu, indem er sich jeweils ein
 
paar Joints unters Skateboard klebt und sie
 
verkauft.
 
 
 
 
http://www.literarischer-salon.de/archiv/bilder/2012-11-06_winslow_kings-of-cool.jpg
 
literarischer-salon.de

 

 

 

 

Zu den Partnern des Docs gehören die Hippies

Stan und Diane, die aus Haight-Ashbury kamen

und im Mai 1967 in Laguna Beach ihren Bread

and Marigold Bookstore eröffneten, in dem sie

auch LSD und Marihuana anbieten.

Mit 17 mietet John zwei Häuser in Dodge City. Er dealt inzwischen en gros.

1976 sagt der Doc zu seinem Schützling:

"Gras ist ein Juniorenunternehmen.

Koks ist Wall Street.

Das Hippieding ist vorbei – Frieden, Liebe,

schieb's dir in den Arsch. Jimi tot, Janis tot,

jetzt heißt es Sympathy for the Devil."

 

abendblatt.de

 


Geld ist die Zukunft, und Kokain bringt Geld.

Börsenmakler koksen, Filmproduzenten,

Musikmanager, Ärzte, Anwälte,

Indianerhäuptlinge – die sind nicht auf Gras,

die sind auf Koks.

 

Der Doc versucht auch Stan und Diane für den

Kokain-Handel zu gewinnen, aber Stan hält das

für zu riskant.

Kim, die im Harbor Grill in Dana Point kellnert,

hört die beiden darüber reden und bietet dem

Doc an, gegen Bezahlung einmal über die

mexikanische Grenze zu fahren und Nachschub

für ihn zu holen. Das Geld benötigt sie für die

Verwirklichung eines Plans, den sie an ihrem

18. Geburtstag realisieren will. In Tijuana lässt

sie sich von den Partnern des Drogenrings

– der Association – kleine Beutel mit Kokain

unter die Brüste und in den Schritt kleben.

Unbehelligt passiert sie den Zoll und kehrt

nach Laguna Beach zurück.

 

http://graphics8.nytimes.com/images/2012/06/25/arts/jpwinslow/jpwinslow-articleLarge.jpg

nytimes.com

 

An ihrem 18. Geburtstag macht Kim sich

sorgfältig zurecht.

Das Kleid ließ sie sich nach ihren

Vorstellungen von Tia Anna Silvas schneidern,

einer älteren, im Trailer wohnenden Frau.

Dann geht sie zur Wohltätigkeitsparty einer

Krebsstiftung im Ritz Carlton.

Niemand kommt auf die Idee, der Schönen den

Zutritt zu verweigern.

Brad Donnelly, der 25-jährige Sohn eines

reichen Immobilienmaklers, schleppt Kim schließlich ab.

Sie zieht sich bereitwillig bis auf den Slip aus

und legt sich aufs Bett, doch als er sich auf sie

stürzen will, wehrt sie ihn ab und erklärt ihm, er

müsse sie erst heiraten, bevor sie mit ihm

schlafe.



In der Zwischenzeit provoziert Diane ihren

Ehemann Stan, indem sie John McAlister vor

seinen Augen leidenschaftlich küsst und bald

darauf gesteht, dass sie mit John im Bett war.

Daraufhin geht Stan mit einer Pistole zu einer

Party des Docs, baut sich vor John auf, zieht die

Waffe und droht, ihn zu erschießen.

"Stan, wo hast du die denn her?", fragt John,

und der Doc fordert Stan auf, die Waffe

wegzulegen.

"Er hatte Sex mit Diane", sagt Stan.


Der Doc denkt einen Augenblick darüber nach

und kontert mit einem Satz, der später in

Laguna legendär wird.


"Na ja", sagt der Doc, "du doch auch."

 

Am Abend fackelt Stan den Buchladen ab.
 
 
 
 
Auszug:
 
http://www.dieterwunderlich.de/Winslow-kings-of-cool.htm
 
 
 
http://www.ndr.de/kultur/literatur/donwinslow101_v-contentgross.jpg
 
ndr.de
 

 

Pressestimmen zu Kings of Cool

»Wie Winslow in gut dosierten, bis ins Jahr 1967 reichenden Rückblenden die Geschichte des Drogenhandels in der Region zugleich als Familienepos erzählt, als Geschichte von Surfern, Hippies und Dealern, in welche auch die EItern von Chon, Ben und O auf sehr verschiedene Weise verstrickt sind, das ist großartig.«

 

Peter Körte, Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung
 

»Der Winslow-Mix ist aufregend wie stets, er entwickelt ein episches Panorama voller Sonne, Surfern, Sexualerlebnissen. Er schreibt eine PopArt/Cut-up/Heavy Metal Version eines Höllensturzes, voller Zitate aus Filmen, Büchern, Songs. California dreaming? Vergiss es.«

 

Holger Kreitling, DIE WELT
 

»Kings of Cool - der beste Thriller, der in diesem Herbst zu haben ist.«

Jenny Hoch, WELT am SONNTAG
 
 

»Kings of Cool ist ganz großes Literatur-Kino. Wenn Sie nur einen Krimi in diesem Jahr lesen, lesen Sie diesen!«

Antje Deistler, wdr2.de
 

»Dicht, lakonisch, messerscharf; wenn Elmore Leonard oder Lee Child das Surfen entdecken, klingen sie genau so.«

New York Times
 
 
 
 
http://www.suhrkamp.de/don-winslow/kings-of-cool_944.html

 

 

http://mayersche-blog.de/wp-content/uploads/2011/05/Bobby_Z_Don_Winslow.jpg

mayersche-blog.de

 

http://mayersche-blog.de/wp-content/uploads/2012/07/Don-Winslow-Pacific-Private1.jpg

mayersche-blog.de

 

http://www.hachette.com.au/cover/large/9780755370207.jpg

hachette.com.au

 

 

http://www.jpc.de/image/w600/front/0/9783862311057.jpg

 jpc.de

 

 

 

Don Winslow

 

Us - amerikanischer Schriftsteller

 

University of Nebraska-Lincoln

 

Hammett-Price

 

 Dilys- Award

 

Edgar-Allan Poe - Award

 

http://i1.weltbild.de/asset/vgw/vergeltung-081501372.jpg weltbild.de

 

 

15.2.14 22:55


..hotelsuche...

 

 

 

    ....das Chelsea Hotel

 

http://31.media.tumblr.com/tumblr_m8r9m46kvH1qcvsq1o1_1280.jpg

 

    Ende einer Zuflucht

Künstler und Lebenskünstler fanden im Chelsea eine Bleibe. Jetzt wurde das legendäre New Yorker Hotel geschlossen.

von Karin Ceballos Betancur

      

 

      guestofaguest.com

1883 wurde das acht Ladenfronten breite Gebäude mit der dunkelroten Fassade und den schwarzen, schmiedeeisernen Balkonen als Wohnhaus für gut situierte Familien im New Yorker Stadtteil Chelsea gebaut. 1905 wurde es zum Hotel umfunktioniert und 1946 von drei Geschäftspartnern ungarischer Herkunft übernommen: David Bard, Joseph Gross und Julius Krauss. Jahrzehntelang blieb das Haus im Besitz ihrer drei Familien, bis vor wenigen Wochen.


»Das Schöne am Chelsea war«, sagt Timur am Telefon, »dass es die Menschen einfach sein ließ, egal, wie schräg sie drauf waren. Solange sie anderen nichts zuleide taten.«

 

Stanley Bard, der die Leitung 1957 von seinem Vater übernahm, hatte ein großes Herz für Künstler und Gestrandete. Seine Gäste ließ er mit Geld oder Bildern bezahlen oder mit Versprechungen auf ausstehende Honorare. Rechnungen, die offen geblieben sind, hat die Geschichte mit Ruhm beglichen: Die Namen der Gäste, denen Bard über die Jahre Unterschlupf gewährte, füllen heute Bücherregale und Plattenkisten, DVD-Sammlungen und Kunstkataloge.igetakickoutofyou.me

Arthur Miller lebte nach seiner Trennung von Marilyn Monroe sechs Jahre lang in Zimmer 711, Jack Karouac soll hier in nur drei Tagen den Roman On The Road geschrieben haben, Arthur C. Clarke das Drehbuch zu 2001 – A Space Odyssey und William Burroughs Naked Lunch. Bob Dylan verfasste den Song Sad Eyed Lady Of The Lowlands in Zimmer 211. Leonard Cohen sang in Chelsea Hotel No.2 über einen Blowjob auf seinem ungemachten Bett. pastemagazine.com

65 Jahre lang wurde im Chelsea Hotel gemalt, geschrieben und komponiert, gefeiert und geheult, gevögelt, gekokst und gesoffen. Einige bezahlten den Exzess mit ihrem Leben. »Das muss ein Rekord sein«, verkündete der Dichter Dylan Thomas, als er im November 1953 nach 18 Whiskeys in der White Horse Tavern die Rezeption erreichte. Dann brach er zusammen und starb wenige Tage später im Krankenhaus. In Zimmer 100 fand der Nachtportier am Morgen des 12. Oktober 1978 die Leiche von Sid Vicious’ Freundin Nancy Spungen im Badezimmer. Ob der Bassist der Sex Pistols sie selbst im Rausch erstochen hatte, wurde nie geklärt. Er starb kurz darauf an einer Überdosis Heroin. Die schmiedeeisernen Sonnenblumen im schwarzen Geländer des Treppenhauses waren das Letzte, was die ungezählten Selbstmörder sahen, die sich im Hotel zwölf Stockwerke tief in den Tod stürzten.chelseahotelblog.com

 

"Chelsea Hotel No. 2"
(originally by Leonard Cohen)

I remember you well in the Chelsea Hotel
You were talking so brave and so sweet
Giving me head on the unmade bed
While the limousines wait in the street
Those were the reasons and that was New York
We were running for the money and the flesh
And that was called love for the workers in song
Probably still is for those of them left

Ah, but you got away, didn't you babe
You just turned your back on the crowd
You got away, I never once heard you say
I need you, I don't need you
I need you, I don't need you
And all of that jiving around

I remember you well in the Chelsea Hotel
You were famous, your heart was a legend
You told me again you preferred handsome men
But for me you would make an exception
And clenching your fist for the ones like us
Who are oppressed by the figures of beauty
You fixed yourself, you said, "Well never mind,
We are ugly but we have the music."

And then you got away, yeah, didn't you babe
You just turned your back on the crowd
You got away, I never once heard you say
I need you, I don't need you
I need you, I don't need you
And all of that jiving around

I don't mean to suggest that I loved you the best
I can't keep track of each fallen robin
I remember you well in the Chelsea Hotel
That's all, I don't even think of you that often 

http://www.azlyrics.com/lyrics/lanadelrey/chelseahotelno2.html

 

 

Das Hotel wurde durch Andy Warhols Experimentalfilm The Chelsea Girls weltweit bekannt.

ebay.com.au

movieposters.2038.net

 

printsandneedles.blogspot.com

 screenslate.com

findadeath.com

smironne.free.fr

 

Der Roman Chelsea Horror Hotel von Dee Dee Ramone, bekannt geworden als Bassist der Us-Punk-Band Ramones, hat seinen Schauplatz größtenteils im Chelsea Hotel. Das Haus war nach Beendigung seiner Karriere mit der Band über längere Zeit auch Wohnort des Autors.

milena-verlag.at

 

Ramone, der selbst lange Zeit im Chelsea Hotel gelebt hat, ist nicht nur Autor des Buches, sondern auch dessen Hauptfigur. Ihm bleibt im Roman nichts erspart, weder die Geister von Sid Vicious und Nancy Spungen noch transsexuelle Junkies. Wahnsinnige aller Art und sogar der Teufel höchstpersönlich treten in diesem schrägen Roman auf... Ramones "Chelsea Horror Hotel" ist eine gekonnt witzige Mischung aus Splatter Roman und einer Hommage an das legendäre New Yorker Hotel, das als berühmtestes Künstlerhotel der Welt immer wieder Eingang in die verschiedensten Kunstgenres gefunden hat, mit diesem Roman letztlich auch in die Horrorliteratur

http://www.amazon.de/Chelsea-Horror-Hotel-Dee-Ramone/dp/3852862248

rebuy.de

Dee Dee Ramone, eigentlich Douglas Glenn Colvin, war 1974 Gründungsmitglied und seither Sänger, Bassist und Komponist der New Yorker Punkband Ramones. Seit seinem Ausscheiden aus der Band 1989 arbeitete er als Solomusiker, Schriftsteller und Maler. Er hat selbst längere Zeit im Chelsea Hotel in New York gelebt. Am 5. Juni 2002 starb er mit 50 Jahren an einer Überdosis Heroin.

von Dee Dee Ramon

König Alkohol

Mike ist achtundsechzig. Er ist ein Penner, ein Säufer. Total unzuverlässig. An einem Bein hat er einen total verdreckten Gips, den man ihm schon vor Monaten hätte abnehmen müssen. Er ist so versifft, weil er obdachlos ist. Außerdem hat er mir mal erzählt, er hätte 20 Jahre in einer New Yorker Vollzugsanstalt verbracht. Als ich ihn das erste Mal gesehen habe, saß er auf einer Holzbank vor »La Nouvelle Justine« – einem S&M-Restaurant für Homos und Heteros – in der Nähe der U-Bahnstation Seventh Avenue/23rd Street.

Obwohl er ein verwahrloster Obdachloser ist mit allem Drum und Dran und so, war er supergut gelaunt. Vielleicht weil er betrunken war.

Zu jedem vorbeilatschenden Fußgänger fiel ihm ein netter Spruch ein, aber niemand hat ihn sonderlich beachtet, weil er dabei nicht die Hand aufhielt. Trotzdem fand ich es komisch, dass die Leute von »La Nouvelle Justine« es zu­ließen, als er da vor ihrem Etablissement auf der Bank saß. Machten sie aber. Er war voll bis unters Schädeldach. Das Leben auf der Straße und das jahrelange Saufen hatten ihn reichlich mitgenommen. Er war ganz schön hinüber. Abgewrackt. Ihm gefiel mein Hund, Banfield. Banfield ist ein Airedale Terrier, und er zieht immer alle Blicke auf sich. Er hat ein gewinnendes Lächeln, und alle Welt liebt ihn.

Ich hatte gehofft, Banfield würde pissen, aber er war nur am Dumm-Rumblödeln, bis Mike ihn zu sich rief. Irgendwie zog mich Banfield an der Leine hinterher, dann legte er sich auf den Bürgersteig und machte es sich bequem. Ohne großen Aufwand hatte Mike uns um den Finger gewickelt, und das gefiel ihm endlos gut. Als Nächstes versuchte er sich daran, uns in ein Gespräch zu verwickeln: »Hey, wie heißt’n du? Seit wann biss du draußen? Das iss ein süßer, ein süßer Hund, den du da hast.«

»Yeah, er heißt Banfield.«

»Oh.«

»Ja, sag mal, mit dir redet keiner, was?« sagte ich zu ihm. »Schon heftig, eh? Wenn man keinen hat, mit dem man mal quatschen kann?«

Irgendwie verwandelte sich Mikes Gesichtsausdruck daraufhin; so ins abgedreht Verwirrte, würde ich sagen. Ich war ihm eindeutig zu viel. Ich weiß ja, dass ich nicht mehr ganz normal bin. Manchmal geht das Leuten erstmal gegen den Strich, aber Mike stellte sich schnell darauf ein, und schon hatten wir viel Spaß.

So richtig typisch New York ist das nicht gerade, dachte ich mir: mit einem wildfremden Typen mitten auf der Straße rumquasseln. Okay, ich bin ein herzensguter Kerl, mein Herz ist riesig und so weiter, aber solche Situationen wie diese hier mit Mike entwickeln sich meistens sehr schnell von nicht-so-richtig-pralle zu reichlich-ungeil. Mir ist klar, was es bedeutet, obdachlos zu sein und überall abgewiesen zu werden, aber ich war mittlerweile clean, außerdem hatte ich gerade gebadet und war nicht gerade scharf darauf, mir jetzt bei ihm einen Sack Flöhe einzufangen. Eher uncool fand ich es auch, als Mike völlig ohne Vorwarnung von der Bank irgendwie aufgesprungen und mir in die Arme gefallen ist. Für eine Umarmung. In dem Moment konnte ich ihn unmöglich loslassen, denn mit seinem kaputten Bein wäre er umgefallen, wenn ich ihn nicht gestützt hätte. Weil er sofort die Balance verloren hätte. Hinzu kam, dass er tierisch stoned war. Sternhagelvoll und stoned: zu auf allen Kanälen.

»Dee Dee, du bist ein guter Mensch. Der Herr segne und behüte dich.«

Das kam, wie wenn einem der Wind ein mit Pisse getränktes Tempo ins Gesicht klatscht. ­Irgendwie gelang es mir, alles wieder in den Griff zu kriegen. Dann habe ich Mike ein paar Dollars gegeben, auf Pump. Dass er sich davon Bier kaufen würde, war mir klar. Schon okay.

Ein bisschen hoffte ich, er würde sich vielleicht einen Karton Hühnersuppe kaufen oder sowas. Ich meine, Mike sah übel aus, wirklich krank. Von dem ganzen Alk war sein Gesicht rot und aufgedunsen. Seine Augen waren verschwollen und eiterten. Überall an ihm klebte alte, inzwischen getrocknete Kotze, und der Gips an seinem kaputten Bein war schon ganz gelb, weil er so vollgepisst war.

Später, als ich am selben Abend wieder in meinem Zimmer war, musste ich noch einmal an ihn denken. Ich machte mir Sorgen um ihn. Es war zwar August, aber die Nacht war kühl, es würde kalt werden da draußen. Meine Frau Barbara, die Latino-Sexbombe, lag neben mir im Bett – nackt bis auf den Schlüpfer. Keine Ahnung, warum die Weiber den immer wieder anziehen. Na ja, egal. Alles war still.

Gott sei Dank haben wir ein Zuhause, dachte ich mir, während Banfield es sich vor dem Fern­seher bequem machte.

Mike sah ich danach praktisch jeden Tag, immer irgendwo in der näheren Umgebung. Er bemühte sich, niemandem auf den Wecker zu fallen, sprich: nur so seinen eigenen Scheiß zu machen und fertig. Weil er aber so mitgenommen aussah, hat ihn die Polizei immer wieder weggejagt.

Das hat ihm einiges abverlangt: dauernd aufzustehen und weiterzuziehen. Aber er hat mit den Cops nicht groß rumgezankt. Er hat dann einfach seine Sachen zusammengekramt, meistens von seinem Stammplatz auf dem Bürgersteig in der 23rd Street, und dann ist er eben ans andere Ende der Straße geschlappt. Worauf ich hinauswill: Nichts an ihm war gewalttätig, was ja in New York City eine sehr gute Verteidigung sein kann. Ich bin mir allerdings sicher, dass Mike zu seinen besten Zeiten die härtesten Dinger abgezogen hat, ich würde sogar wetten, dass der Sachen gedreht hat, die wirklich nicht ohne waren. Einmal habe ich ihn gesehen, abends, gegen sieben. Regen lag in der Luft. Feierabend, alle auf dem Heimweg oder schon zu Hause. In der Stadt wurde es still. Alle Welt zu Hause, beim Abendessen um diese Uhrzeit, danach Fernsehen.

»Mike, wo machstn hin?«

»Ich geh runter zur U-Bahn, paar Runden Schlaf abdrehen, quasi unter Tage, bei dem Regen.«

»Kommst du klar?« fragte ich ihn.

»Oh yeah«, meinte er. »Ich komm schon klar.«

»Okay, man sieht sich. Komm, Banfield«, drängte ich dann meinen Hund, damit er seinen Arsch Richtung Zuhause bewegen statt dauernd die Schnauze in die Löcher der ganzen aufgeplatzten Müllsäcke stecken würde. Die ganze 23rd Street rauf und runter stapelten sich die Müllsäcke. Bis acht wollte ich daheim sein. Das habe ich mir für jeden Tag vorgenommen. Acht Uhr. Dann Fernsehen.

Später in der Nacht kommen die ganzen an­deren Penner aus ihren Löchern, die kommen da rausgekrochen und durchsuchen die Müllsäcke nach Flaschen und Dosen. Die ganze Nacht dröhnt und klappert das Rumgemache unten in der Straße vor meinem Fenster. Wenn ich dann morgens Banfield Gassi führe, ist die ganze Straße ein einziger Saustall. Und das stinkt! Überall Glasscherben und übers Trottoir verkleckertes Öl. Jeden Tag machen sie das sauber – die Leute aus den Läden und die von der Müllabfuhr. Ich weiß nicht warum, aber um sechs Uhr morgens hängen da jede Menge Penner rum – einige noch mit ganz schwerer Schlagseite – und amüsieren sich, anscheinend total happy mit sich und der Welt. Am westlichen Ende von 24th Street, also bei Seventh Avenue, vor »Caesar’s Deli« trinken die Penner Kaffee und essen dazu Doughnuts. Ich nehme an, das sind die, die die ganze Nacht Dosen und Flaschen gesammelt und dann gegen Pfand eingetauscht haben. Und nun feiern sie nach einer Nacht der harten Maloche.

         den ganzen text: http://jungle-world.com/artikel/2012/21/45532.html

 

.

21.11.13 19:02


...Sick City...

 

              ....Willlommen in Sick City

                                

 

 »Sie sahen einander an. Jeffrey, offene Wunden an beiden Armen; Randal, zahnlos und abgebrannt, von Meth und Alk zerfressen. Einen Moment lächelten sie. Bei all den reichen Perverslingen, kranken Kerlen und Freaks in L.A. gab es überall Gelegenheiten, endlich zu Geld zu kommen. Man musste nur den Blick dafür haben, dann sah man sie, wie sie in düsteren Hauseingängen lauerten wie opportunistische Crackheads. Mist, manchmal war ein Hauch des Schicksals alles, was man brauchte.«

 

 

 http://www.bookequals.com/wp-content/uploads/2010/08/SickCity.jpg

 

 

Tony O'Neill, 1978 geboren, ist Autor und Musiker. Er war Keyboarder bei Marc Almond und spielte in diversen Szene-Punk-Bands. Seine Drogenerlebnisse verarbeitete er in seinem in Amerika gefeierten Debütroman Digging the Vein. Tony O'Neill lebt in New York. Zurzeit schreibt er an der Fortsetzung zu Sick City. 

 

 As a near-dead junkie, I had—with only the greatest reluctance—finally come to terms with the fact that I would never be able to use smack again. What I hadn't bargained for was that recovering from heroin meant spending the rest of my life completely sober. Never again being able to enjoy a cold beer on a hot summer day. No more lighting up a joint and listening to my favorite music. Sure, I might have lived to be 80 under that regime of total abstinence, but it sounded more like a life sentence than a victory."

@ TheFix.com

 

 

            
tonyoneill.net

 

tonyoneill.net

                                        Jeffrey schlägt sich als Junkie in L.A. durch. Sein Liebhaber Bill sorgt dabei für das nötige Kleingeld. Doch plötzlich stirbt Jeffreys Gönner. Jeffrey weiß nicht, wohin, aber er ahnt, dass ein Neustart nur gelingen kann, wenn er endlich clean wird. Also weist er sich selbst in das Therapiezentrum des verlogenen Fernseh-Therapeuten Dr. Mike ein. Dort lernt er Randal kennen, einen unverbesserlichen Drogenfreak und Spross einer der einflussreichsten Familien Hollywoods. Beide wollen ihr Leben in den Griff kriegen, beide brauchen Geld. Sie beschließen, den größten Schatz aus Bills Nachlass an den Mann zu bringen: ein Video-Tape, das einige legendäre Filmstars Hollywoods bei einer wüsten Sexorgie zeigt. Für Jeffrey und Randal beginnt eine chaotische Odyssee durch die Unterwelt von Sick City ...( Amazon)

 

 fm4.orf.at

 

 abendblatt.de

 

zuckerkick.com

 

this ensemble of grotesques stumbles through skid-row L.A. like a Robert Altman film scripted by Charles Bukowski and William S. Burroughs … the characters are unforgettable; they live and breathe, and you sure as hell wouldn't want them to breathe on you. Sick City is appealing in its unsentimentalism, disgusting in its details—and almost unbelievably funny."                    http://www.tonyoneill.net/userimages/DownAndOut_NEWCOVERS_8_6-3.jpg

 

 

 

Zugedröhnter Realismus
"Sick City" von Tony O'Neill
Die Geschichte ist ein Höllentrip durch Los Angeles, zieht hinein in einen Strudel aus Gewalt, Sex und Drogen in einem dreckigen, skrupellosen, zugedröhnten Amerika: In der Welt von Tony O'Neills Roman "Sick City" nimmt die Nacht kein Ende. Menschen irren als Fremde umher. In Wien hat O'Neill seinen ersten auf Deutsch erschienenen Roman präsentiert.
"Mich fasziniert das, was für andere die Hässlichkeit der Städte ist: Verfall", sagt O'Neill. Die Stadt ist für ihn nicht einfach nur ein Schauplatz, sie ist Protagonist, Taktgeber und Stilguide. Seine Sprache ist sehr beeinflusst von Punk-Rock, "sehr reduziert, sehr roh und sehr visuell", so O'Neill. Los Angeles ist das Brennglas für den Kosmos Stadt. Denn die Linien der Humanität und Urbanität fallen nicht zusammen, schrieb schon Lichtenberg - auch nicht in Wien.

In der heruntergekommensten Unterwelten
Auch in Wien dreht sich das Rad von Prostitution und Drogenhandel, aber unaufgeregt. Die Stadt wurde gerade wieder auf Platz zwei der lebenswertesten Städte weltweit gesetzt. "Jede Stadt ist auf ihre Art 'krank'", sagt O'Neill. "Irgendwie muss man raus und das Übel finden. Los Angeles war für mich immer eine sehr kranke Stadt. Sie führt einen in die Irre. Ich fühlte mich immer wie in einem David-Lynch-Film, wie bei 'Blue Velvet'. An der Oberfläche ist alles perfekt, aber wenn du durch die falsche Tür marschierst, bist du plötzlich in den heruntergekommensten, schmierigsten Unterwelten. Das hat mich immer fasziniert, diese Städte in einer Stadt."

"Sick City" ist nichts für Weicheier. Im Zentrum stehen ein legendärer Sexfilm, zwei durchgeknallte Drogenfreaks und drei Millionen Dollar. Schauspieler Robert Stadlober präsentiert die Geschichte mit O’Neill im Wiener Rabenhoftheater. Ihm geht es um die direkte Linie vom beißenden Realismus der amerikanischen Beat- und Underground-Literatur Bukowskis, Borroughs und Hunter S. Thompsons - aber nicht mehr als Beat, sondern als Pop - "eben nicht als bloße Kopie sondern mit einem neuen Blickwinkel", so Stadlober. "Weil Tony durchaus selber weiß, wovon er da schreibt, und weil er aus einem reichen Erfahrungsschatz schöpfen kann. Er bringt da eine Authentizität hinein, die einen nicht in dem Sinne abschreckt, dass man sagt: 'Ekelhaft', sondern, dass es Protagonisten sind, die man gern haben kann, obwohl sie eigentlich am Rande alles dessen sind, wo man nie hin möchte."

"Niemand mag Kakerlaken"
Dabei erinnern die Protagonisten eher an Ungeziefer: "Niemand mag Kakerlaken", schreibt O’Neill. "Es sind die stursten und hartnäckigsten Scheißkerle, die es gibt. Aber ihr Überlebensinstinkt ist Wahnsinn." Und irgendwie meint er auch sich. "Meine Musikkarriere brach zusammen, als ich drogenabhängig wurde", sagt er. "Ich wollte keine Musik mehr machen. Ich war mental fertig damit. Ich sage immer: Meine erste Motivation zu schreiben, war von Anfang an und ist es noch: Angst. Es war die Angst davor, eines Tages tot zu sein, und nichts mit meiner Zeit angefangen zu haben."

Auch in “Sick City” gilt: Die individuelle Krise ist kein Moment. Krise und Leben sind eins, wie im Film Noir. Es ist eine Welt, deren Menschen im eigenen Leben als Fremde herum irren. Eine urbane Welt. Ist die Drogengeschichte die Subgeschichte der modernen Gesellschaft? "Gerade in einer Gesellschaft, die sich im Mainstream als immer sauberer, cleaner, gesünder und richtiger gibt", sagt Robert Stadlober, "gibt es immer mehr Leute, die sich für die abseitigen Wege entscheiden, vielleicht aus einer Langeweile heraus oder aus einem Übersättigtsein. Ich glaube, dass gibt es in Wien genauso, dass Leute mit Drogen, Sex und menschlichen Verwerfungen experimentieren, auch über das gesunde Maß hinaus. Das gibt es wahrscheinlich in jeglicher Form des menschlichen Zusammenlebens in der westlich-kapitalistischen Hemisphäre."

Eine urbaneGesellschaft

Heute leben erstmals mehr Menschen in Städten als auf dem Land. Die gesellschaftliche Entwicklung ist eine urbane. Und auch wenn das in "Sick City" kaum durchscheint, O’Neill sieht das durchaus positiv - wenn er über die politischen Verhältnisse in Amerika nachdenkt. "Vieles von diesem konservativen Undenken, wie dem der Tea-Party-Bewegung, kommt von Orten mit weißen Gartenzäunen", sagt O'Neill. "Es ist dieses Kleinstadt-Ding. Mir macht das sehr viel mehr Angst als Los Angeles mit seinen Drogen und Prostituierten."

 http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/lesezeit/157076/index.html 

 

                  benmyersmanofletters.blogspot.com

 

 

                    »Ein abgefahrener Trip -

                                    genial !!    Slash

 

An interview with Tony O'Neill
by Tao Lin

 Tao Lin: Your writing features young people addicted to drugs, oftentimes in relationships with other young people addicted to drugs. What partly that I like about your writing is the tone. The characters seem very resigned and unworried about their situations in a way that is calming to me, and also in a way that it seems very real in the way that things portrayed without drama or exaggerated emotions seem real. Based on your experience with drugs, in comparison to your life now, due to tolerance, becoming tolerant to a situation, was the frustration of injecting heroin into a vein and repeatedly not getting it right equivalent to like, today, trying to get toilet paper and only one small piece coming off at a time because the roll is too large for the holder?

 Tony O'Neill: After becoming 'tolerated' to my life as a heroin addict, the re-adjustment to a heroin free existence has been, and remains, extremely painful. Back then, the frustration level of not hitting a vein, although extreme, was cushioned by the drugs. I think of addiction as a kind of freedom from the petty frustrations of everyday life. In my now, 'heroin free' existence the toilet paper incident you described above would probably seem life or death to me. I am prone to extreme outbursts of anger, frustration and despair. A 'normal' persons reaction to the toilet paper thing might be to say "Id better buy another toilet roll holder". My reaction is more likely to be (on a bad day at least) to rip the toilet paper holder off the wall, throw it to the ground, try to crush it with my feet, scream abuse at it, sit back on the toilet feeling dejected and empty. Slowly over time I am adjusting, but I am beginning to suspect it will take the same number of years off of heroin as on it to get back to that level of normalcy I had before. Or maybe I never will.

I don't believe in therapy, psychotherapy, any of that. I believe in the power of free will. But without taking the short cuts of conventional wisdom on drug treatment and recovery, my life and moods frequently feature terrifying peaks and troughs. But I also I believe that kind of emotional uncertainty is where the words come from.

Hubert Selby Jr. once famously said: "It's once you quit hard drugs, that you realize just how dark you really are." This quote rings 100% true to me.

 TL: What do you search on youtube if you're bored?

 TO: A lot of music. A movie trailers for obscure 70's B-movies. Stuff like "The Pink Angels" a 70's flick about an all-homosexual biker gang. But mostly music. I like to look up bands from before the era of music videos and see if they have anything up there, and what they looked like. I'm a big fan of punk, post punk, free jazz, etc and its been a trip to have access to performance footage of say James Chance and the Contortions, or Suicide, or The Dead Boys, or Ornette Coleman at your fingertips. Sometimes I look up music videos by bands from the same scene that my old band, Kenickie, came out of and I wonder what happened to all of them. Who made it, who went insane, who went back to the 'real world'. I feel sad when I do that sometimes. They were all so young and so crazy and it seems sad to think of them as adults. I'm my mind they are still 18 year olds with the world by the balls.

 TL: What's your experience with online porn? Have you had a period in your life where you looked at online porn every night?

 TO: You know, I have not been so obsessed by porn in a long time. My real porno obsession would have probably happened when I was a teenager, full of hormones, and unwillingly celebate. But I was the last I suppose generation who didn't have easy access to the internet. It wasn't until I was I think 18 that I got a lap top (it was used, old, black and white) and I never had the time nor the money by then to invest in a dial up. My real obsession with porn happened from the ages of say 14 through 17/18, before I moved to London. And no, in London too. But it was magazines, videos, sex shows, that kind of thing. I liked the sex shops in Soho - there was something more furtive about it. There would be old men leafing through bondage mags, prostitutes, rent boys. I loved it. I almost worked in a porno bookstore. I wrote about that in my new book that hasn't come out yet.

Living in a small town, to buy a pornographic magazine was an operation of almost military proportions. You would stake out a newsagent who looked like he wouldn't give a shit about selling porno to an obviously too-young teenager, and one that was far enough from your house that there was no possible way that someone you know would walk into the shop. Then you would spend the whole day putting it off, chickening out, too nervous to eat, until right before the shops were about to close you'd rush in and buy one in an embarrassed flurry. And then sneak it into your house like you had military secrets stashed on your person.

 

 

 

 

 

 

 

 

                          "Sick City is a disturbingly twisted ride through Hollywood's underbelly with a degenerate cast of colorfully interwoven characters. I loved the whole fucked up journey."

 


 

 

 

3.10.13 01:55


strichmännchen, nix wie weg..

 

 

 

 

 

 

            ...auf ein paar Striche reduziert

 

 

                 http://2.bp.blogspot.com/-hVCuMJUE6_8/TjSGJ8-cUuI/AAAAAAAAC-k/YkwQEEReKMs/s1600/berlin_westberlingallery_prost.jpg

 fraeulein-julia.blogspot.com

 

 

Punkt

 

Punkt

 

  Komma

 

  Strich

 

 

    Ein siebenjähriger Amerikaner

 

     zeichnete ein Strichmännchen.

 

     Er fügte jedoch nicht nur Arme

      und Beine hinzu - sondern auch

   noch eine Pistole.

Und bekam deshalb Ärger.

 

 

http://www.bf-games.net/forum/uploads/post-8-1124823241.gif bf-games.net

 

 

 

 

"Null-Toleranz" -

 

so heißt die Politik,

 

nach der an einer Schule im

 

US-Bundesstaat New Jersey

 

    verfahren wird. Waffen, Gewalt

 

und unziemliches Verhalten werden

 

dort nicht geduldet. Auch das

 

Zeichnen von kleinen Männlein ist

 

verboten. Jedenfalls wenn dies

 

gewalttätig aussieht. 

 

 

http://www.dw.de/image/0,,16682132_303,00.jpg dw.de

 

 

Von dieser Regelung ahnte ein

 

Siebenjähriger nichts.

 

Ahnungslos zeichnete er ein

 

Strichmännchen mit einer Waffe in den

 

Händen - und wurde von der Schule

 

verwiesen. Das berichtete die Mutter

 

des Jungen der Zeitung "Press of

 

Atlantic City". "Übertreiben sie es

 

nicht mit ihrer Null-Toleranz-

 

Politik", fragte die alleinerziehende

 

     Mutter. "Was ist das für eine Zeit, in

 

der ein kleiner Junge nicht mal ein

 

Bild malen kann?"

 

Es war nicht der erste Vorfall dieser

 

Art in New Jersey. Im Jahr 2000 wurden

 

vier Jungen für drei Tage aus einer

 

Vorschulklasse verweisen, weil sie

 

"Räuber und Gendarm" spielten.

 

Sie hatten mit ihren Fingern Pistolen

 

geformt.

 

 

http://static6.depositphotos.com/1029662/664/v/450/depositphotos_6646200-Terrorist-Crime-Bad-Violence-Kill-Murder-Criminal.jpg de.depositphotos.com

 

 

Warum die Sache mit der Strichmännchen-

 

Zeichnung heraus kam? Der Siebenjährige

 

habe das Bild einem anderen Mitschüler

 

gegeben, sagte seine Mutter. Dessen Eltern

 

hätten sich daraufhin beim Direktor

 

beschwert - weil das Strichmännchen ihres

 

Sohnes seine Waffe auf ein anderes

 

Männchen gerichtet habe.

 

 

Die Aufregung um das Kinderbild legte sich

 

bald. Nach einem "schulfreien" Tag durfte

 

der Siebenjährige wieder zur Schule gehen,

 

berichtete seine Mutter.

 

 

http://www.spiegel.de/schulspiegel/verhaengnisvolles-kinderbild-strichmaennchen-mit-knarre-schulverweis-a-512689.html

 

 

http://2.bp.blogspot.com/_nM1T82RJDOA/RpZyk1jepLI/AAAAAAAAAC0/QcMNwwGJmwA/s320/givemeallyourdreams-mini.jpg

 

lost-in-mannheim.blogspot.com

 

 

http://3.bp.blogspot.com/--7Y7kIk8cgA/UeEgSGaEJdI/AAAAAAAAAuk/1peIjI7QeDE/s1600/gut.gif lieblingsbooks.blogspot.com

 

 

 

 

Das Leben als Strichmännchen

 

Von Hülya Kuru
 
 
 
 
Flash-Filme können mehr sein als Design-Zierrat für die Homepage. Der beste Beweis: Die minimalistischen Comic-Animationen aus dem Hause Transience. Die Filme verzichten auf schrille Effekte, dafür gibt es jede Menge tiefsinnige Metaphern und überwältigende Wahrheiten zu genießen. Warum ist die Liebe so schwierig? Was ist Lärm? Und kann man die Realität eigentlich ignorieren? Ein paar Striche in Schwarz und Weiß - mehr brauchen die Macher des Jack n Jim Projekts nicht, um solch gewichtige Fragen zu beantworten. In seinen Flash-Filmen bringt Zeichner Dave Jones die Leiden der Menschheit auf den Punkt - zum Beispiel in "Teetering", einer Geschichte von Liebe und Verlust in einer ungleichen Welt: Eine Wippe hoch oben auf dem Berg. Links ein Mann, rechts eine Frau. Die Liebe ruft. Doch wer hoch steigt, kann tief fallen. Und ist das Leben nicht sowieso ein einziger Balanceakt? Bei "TeeV" bevölkern Bienen und Blumen den Bildschirm - doch nur für kurze Zeit, dann prallt das wahre Leben mit aller Wucht in die Kanäle - Gewalt und Zerstörung, wohin Strichmännchen auch zappt. Wer sich nach den Lebensweisheiten nach profaner Abwechslung sehnt, dem sei das Spiel "Perls before Swine" empfohlen. Das kann man vermutlich gar nicht gewinnen. Trotzdem besteht Suchtgefahr, weil s so viel Spaß macht. Transience www,transience.com.au
 
 
 
http://www.berliner-zeitung.de/archiv/das-leben-als-strichmaennchen,10810590,9901040.html
 
 
 
http://www.portablegaming.de/attachments/art/15128d1158444134-strichmaenchen-animationen-splinter-cell.gif
portablegaming.de
 
 
 
https://lh5.ggpht.com/EYdMsO9YyW3amRou8idF2vBJtbYtrM1xfRhhCNXkvtsxxqV56D0bJTzB0ed_q-XfTyv_=w300 play.google.com
 
 
http://www.feind-bild.net/wp-content/uploads/Death_Race.jpg feind-bild.net
 
 
 
http://blog.netzpfa.de/wp-content/uploads/2007/07/tcp-love.png blog.netzpfa.de
 
 
 
http://www.w3filter.de/wp-content/uploads/2011/05/smollis-kaninchen-protestieren-friedlich.png w3filter.de
 
 
 
 
 
 
I am sorry,
 
I have a error started,
 
I told tom and jerry
would foul on
everything in this world the guilty ..
 
that's not true ..
 
I am a deception elrdegen ..
 
it is far worse than I thought
 
 
 
 
 
 
 
 http://www.derdwarsloeper.de/wp-content/uploads/2010/08/Strichm%C3%A4nnchen.jpg
 
 
 
 

 

lets get out

 

 ( perry t. hadden )

 

 

 http://www.123gif.de/gifs/strichmaennchen/strichmaennchen-0002.gif

 123gif.de

 

 

 

 

 

http://www.portablegaming.de/attachments/art/15327d1158444138-strichmaenchen-animationen-project62.gif

 

 

 portablegaming.de

 

13.2.14 21:41


die metapher unter null

 

 

 

 

                     Das Reich des   Stumpfsinns

 

 

                      http://www.kiwi-verlag.de/ifiles/cover/large/9783462037005.jpg

                                                                              kiwi-verlag.de

 

Gerade 20 Jahre alt, schreibt 1984 ein amerikanischer Student namens Bret Easton Ellis die Abschlußarbeit für einen Creative-writing-Kurs. Der Schriftsteller Joe McGinnis, sein Lehrer, ist so begeistert, daß er das Manuskript einem angesehenen New Yorker Verlag schickt, wo es unter dem Titel Less Than Zero tatsächlich erscheint.

Unter Null entwickelt sich zum Kultbuch. Die jungen Amerikaner finden sich wieder in B.E. Ellis´ Geschichte von Clay und seinen Freunden im Los Angeles der 80er Jahre, diese Kinder reicher, aber gelangweilter Eltern, die ihrem mondänen Leben zwischen Partys, Sex, Drogen und Gewalt kaum noch einen Kick, geschweige denn einen Sinn abgewinnen können.

 http://images3.cinema.de/imedia/1944/1931944,TfpHoAlyl6FoVNR2ljANu6zfG6xNplQYfKbP39Vm3ZJIHowuM9D4+Xgtvlwavhp2ZzYOr_a5TdsO6eW5XnKJ_Q==.jpg

cinema.de 

 

»Lindsey und ich gehen die Treppe rauf zur Toilette und ziehen uns auf dem Klo ein bißchen Koks rein. Über dem Waschbecken, auf dem Spiegel, steht in großen schwarzen Buchstaben: “Das Reich des Stumpfsinns”.«

http://cdn3.spiegel.de/images/image-136662-panoV9-maio.jpg

spiegel.de

 

Die jungen Amerikaner finden sich wieder in B.E. Ellis´ Geschichte von Clay und seinen Freunden im Los Angeles der 80er Jahre, diese Kinder reicher, aber gelangweilter Eltern, die ihrem mondänen Leben zwischen Partys, Sex, Drogen und Gewalt kaum noch einen Kick, geschweige denn einen Sinn abgewinnen können.

www.amazon.de/Unter-Null-Bret-Easton-Ellis/dp/3462037005

http://l3.yimg.com/bt/api/res/1.2/Zp.sBufI657RXMgfxC0wXw--/YXBwaWQ9eW5ld3M7cT04NQ--/http://media.zenfs.com/de-DE/blogs/demovies/unternullddp.jpg de.kino.yahoo.com

Der verwöhnte Student Clay fliegt über die Weihnachtsferien zu seinen Eltern nach Kalifornien, um sie zu besuchen. Vom Flughafen holt ihn seine Ex-Freundin Blair ab und bringt ihn nach Hause. Es fällt Clay schwer, wieder in sein altes Leben zurückzufinden. Viele seiner Freunde haben sich von ihm entfremdet, er selbst ist ständig demotiviert und lustlos. Er besucht fast jeden Tag Partys von Freunden oder geht in Clubs, wo er auch jede Menge Drogen einnimmt und promiskuitiven Sex mit Frauen wie auch Männern hat. Seine Beziehung zu Blair wird immer schlechter, während er erst noch Gefühle für sie hatte. Sein Freund Julian ist mittlerweile heroinabhängig bzw. prostituiert er sich auch für Heroin. Seine Mutter steht dauerhaft unter dem Einfluss von Psychopharmaka. Bei einer Party bringt ein Freund Clays einen Snuff-Film mit, was jedoch niemanden außer Clay und Blair verstört. Ein anderes Mal besucht Clay einen seiner Freunde und findet dort ein 12-jähriges Mädchen an ein Bett gebunden, wobei er wiederum der Einzige der Anwesenden ist, der moralische Bedenken äußert. Ein paar Tage später hört er im Radio, dass in Los Angeles die Leiche eines jungen Mädchens gefunden wurde. Nachdem Clay keinen Anschluss mehr an sein altes Leben findet, beschließt er Los Angeles zu verlassen, und womöglich niemals wiederzukommen.

( wikipedia )

 

"People are

 

afraid to

 

merge on the

 

Freeway"

 

Bret Easton Ellis verwendet häufig Stilelemente der Wiederholung, "People are afraid to merge on the Freeway" ist ein immer wiederkehrendes Zitat, ähnlich wie "Disappear here". Clay und sein Umfeld werden als nihilistisch , oberflächlich und vergnügungssüchtig beschrieben. Fast alle seine Freunde sind Models mit kurzen blonden Haaren; in einem Kapitel wird beschrieben wie ein Junge mit braunen, langen Haaren von allen nahezu unbewusst gemieden wird.

( WIKIPEDIA )

http://1.bp.blogspot.com/-CvdPw2cIctc/UirU4VQVnnI/AAAAAAAAI78/dzTnHqUPAYE/s1600/zero.jpg

deepreds-kino.blogspot.com

 

Bret Easton Ellis, geboren 1964 in einem Vorort von Los Angeles, wohnhaft in New York City, gilt als einer der kontroversesten, aber auch sprachgewaltigsten jungen Autoren seiner Generation.

http://www.randomhouse.com/catalog/authphoto_330/8005_ellis_bret_easton.jpg

randomhouse.com

 Mit 19 schrieb er seinen Debütroman, einen schonungslosen Zustandsbericht über das dekadente aber orientierungslose Leben der Yuppies in den 80ern, der 1996 erfolgreich verfilmt wurde. 1987 erschien sein zweiter Roman bevor er 1991 endgültig zum Kultautor aufstieg. 

http://1.bp.blogspot.com/-NAinNn0_Sjo/UCiWdfBQaxI/AAAAAAAACa8/wS7AtDvu2zE/s640/Bret.jpg

andreacoates.blogspot.com

The Bret Easton Ellis interview

Find out what made Patrick Bateman tick

I am meeting one of my heroes and I’ve been sending childish, boasting texts to my oldest friends all day. I’m meeting the man who created American Psycho — the book millions of us felt was a private, very male joke, only we were smart enough to appreciate. Finally I’m admitted to his hotel room. Here I am sitting opposite Bret Easton Ellis. He looks Healthy, lively and very welcoming — in answer to the question in your head, nothing like Patrick Bateman. I sit opposite him, grinning, before I get a grip, ask some questions and we spend the next hour LAUGHING TOGETHER LIKE MATES. You getting this John, Andy, Ed, Jake...? ARE YOU?

How does it feel to be in an amazing suite at Claridge’s, being interviewed about your new book (Imperial Bedrooms)? Still exciting?


It’s nice — it feels glamorous but is the glamour exciting any more? Not really. It seems a bit of a job; part of the process after the book is done.



You’re accustomed to the attention now, but when Less Than Zero came out you exploded on to the literary scene…


It came out in May ’85 and it didn’t become a bestseller until that October, so what people thought was, “Let’s take this young, presentable and — at the time — good-looking author and turn him into a literary sensation.” That absolutely wasn’t what happened. There was no explosion. The explosion for me was when they told me they were going to publish the book and I received that call on a payphone in my college dorm (aged 21). The second book (The Rules Of Attraction - 1987) was where the scrutiny began.



But your success at such an early age must have been odd…


With the second book and the movie of Less Than Zero coming out (in 1987), that’s when I felt it big time and thought maybe this isn’t such a good idea.



But that’s a dream for a lot of people.


The reason it wasn’t was because I was so young. I was writing and thought, “One day I will write a novel and have it published,” but I was also in bands and that was really, really fun. The band didn’t take off.



What did you play in the band?


In that band I was on keyboards. It was the Eighties.



Strap-on keyboards?


I would never have played a strap-on keyboard. During that year it hit me that Bret Easton Ellis had become a brand. The real Bret Easton Ellis isn’t that guy. I’m not that decadent, my family isn’t that rich, I don’t do the sh*t that’s in the book — I’m more laid-back and funnier, but this Dark Prince Of Decadence is what I’m known for and what I’ll always been known for. People still stay I had one of those ‘Brett Easton Ellis’ nights.

Who isn’t slightly Patrick Bateman on a big night?

Ah, Patrick Bateman c’est moi.

Really?

That book is intensely autobiographical. I remember the pain and loneliness that I felt when I wrote it. I was 23, I moved to New York, I had some money. I was living a decadent lifestyle and it was not filling my voids. I was falling into what was then yuppie-dom but was, in fact, the consumer lifestyle. My lifestyle was like Patrick Bateman’s and American Psycho was my way of not falling into that. It’s a novel, so I made him more dramatic and crazier than I am, but I agree with a lot of what Patrick Bateman says about society and I thought he was kind of funny. I really identify with his rage. Regarding the murders, I was always on the fence about whether they were fantasy or real. I don’t know and I prefer it that way.

Do you still meet people for whom you are the demonised author of American Psycho?

Much less now. What was instructive when it came out was that all the controversy was before publication as once people had read it they saw that it wasn’t what it was painted to be — a mountain of misogynistic violence for 400 pages. It was about 12 pages of violence and the rest a social satire about a young man who was losing his sanity, which I was.

I’ve noticed older women still don’t like the book.

Older women do not like my work. But many young women do. I had a shocking example in Manhattan when I did a reading — a lot of people showed up. I’m the oldest person in the room, there was this girl there, 23, 24, and she had two copies of American Psycho and she leaned in as I was signing and whispered, “This is the book that taught me how to masturbate.” So I have a very wide audience.

Were there books or films that influenced the humour in Psycho?

No, there was a person and I dedicated the book to him. He’s called Bruce Taylor. I met him when I was 11 or 12 and he was funniest person I ever met, with the sickest sense of humour. He’s my best friend. He taught me a lot about what is funny and what’s dark and how you can never go too far. When I created Patrick Bateman, I channelled a lot of Bruce; he begged me not to dedicate the book to him, as he thought it would ruin his career. Now it gets him laid. There were moments in the book that were harrowing to write about and I’m thinking of Genesis… and the mutilation of women, but I found listening to Genesis more harrowing. I was not a big Genesis fan but I was figuring out who Patrick would like and felt he’d be part of the Genesis audience. Do you know how many times I listened to Tonight, Tonight, Tonight?

What are you listening to now?

The National. Also, a band called The Pains Of Being Pure At Heart, The xx and I really like country music

I’m shocked.

I know. My favourite song of last year was The Climb by Miley Cyrus. It’s an awesome song.

What do think about looking older?

 

               more @ http://www.shortlist.com/entertainment/the-bret-easton-ellis-interview

http://ecx.images-amazon.com/images/I/410ER4V0XVL._SY300_.jpg

amazon.de

 

http://www.kiwi-verlag.de/ifiles/cover/large/9783462036541.jpg

kiwi-verlag.de

 

http://www.abload.de/img/americantalpi.jpg bereitsgesehen.de

 

In jedem seiner

 

Bücher spielen

 

Drogen und Sex

 

eine große Rolle,

 

die das Bild einer

 

„verlorenen

 

Generation“

 

widerspiegeln

( WIKIPEDIA ),

22.1.14 22:09


..comic/gewalt

 

 

 

 

 Abgedrehte Alternativwelten, fröhliche Folterorgien: Bryan Talbots Steampunk-Thriller „Grandville“ ist rasant inszeniert, hinterlässt aber einen zwiespältigen Eindruck - daran ändert auch Tims Struppi im Opiumrausch nicht viel.

 

 

Bild schließen .tagesspiegel.de

 

Bryan Talbot ist in Deutschland vornehmlich durch seine zeichnerischen Beiträge zur „Sandman“-Serie von Neil Gaiman sowie das von ihm selbst verfasste und mehrfach preisgekrönte Drama „Die Geschichte von einer bösen Ratte“ bekannt, in dem er sich mit dem Thema Kindesmissbrauch befasste

 

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Talbot gilt nicht nur als ein als einflussreicher und renommierter britischer Comickünstler, auf einschlägigen Web-Seiten wird er gern als „Godfather“ der modernen britischen Underground-Comix oder des Steampunk tituliert. Letzteres dürfte auf seinen im Jahr 1978 erstmals veröffentlichten Comic "The Adventure of Luther Arkwright zurückzuführen sein, der auch als eine der ersten britischen Graphic Novels gilt. Bryan Talbot selbst bevorzugt dafür allerdings den Begriff Comic.

theguardian.com


Sowohl revolutionäre Bestrebungen wider bestehende politische Herrschaftsverhältnisse als auch die Symbiose aus Mensch und Tier finden sich in Talbots Comic wieder. In einem Szenario, in dem Napoleon die Schlacht bei Waterloo siegreich beendete, ist die sozialistische Republik Britannia nur eine unbedeutende Größe neben dem französischen Imperium. Somit fällt „Grandville“ ebenso in die Alternativwelten-Kategorie, die oft mit Elementen des Steampunk einhergeht, und unweigerlich kommt einem Keith Roberts „Pavane“ (1968) in den Sinn. In diesem SF-Klassiker hat England nach der „folgenschweren Ermordung von Elisabeth I.“, so der Untertitel der deutschen Übersetzung, ebenfalls nicht viel zu lachen.

https://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQB0i7pALtPe6O1_NE3fjUNS6-E7b6GYutY-L5gfrzK29H3KZJDTalbots Pulp-Hommage, in der ein englisches Gespann aus Dachs und Ratte, nämlich Detective Inspector LeBrock nebst Assistent Roderick Ratzi, einen Todesfall untersucht und dabei auf eine Verschwörung von internationalen Ausmaßen stößt, weist mitunter menschliche Protagonisten auf. Diese werden als ‚Teignasen‘ oder ‚haarlose Schimpansen‘ bezeichnet. Ihr gesellschaftlicher Status entspricht dem der Humanoiden aus dem beliebten Science Fiction-Franchise „Planet der Affen“. Und wenn Sie sich jetzt fragen, warum hier laufend Beispiele aus dem Fundus der Trivial- und sonstiger Kultur bemüht werden: „Grandville“ dekliniert das Referenzwesen wirklich durch und durch. Angefangen mit dem gesellschaftskritisch zu wertenden Hinweis für comicgeschichtsbewusste Connaisseure auf Becassine,  welche in dem Pariser Hotel, das den Detektiven als Unterkunft dient, beschäftigt wird, bis hin zu dem leichter identifizierbaren SPIROU. Jener ist ebenfalls vorwiegend im Gaststättengewerbe anzutreffen und betätigt sich während der Ermittlungen auch als Informant für die britischen Ermittler..

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gstatic.com

Die rigide Referentialität erreicht ihren Höhepunkt, wenn der bezüglich der Tathintergründe im Fall zu vernehmende Hund Tintins, Snowy Milou (Tims Struppi), als Opiate konsumierender Abhängiger – sichtlich gezeichnet von der Reise zum Mond, den Ereignissen im Blauen Lotos (Opium!) und noch mindesten drei anderen über den Dialog zitierten Abenteuern – dargestellt wird. Diese Sequenz trifft durch ihre Kolorierung in Sepiafarben einen Ton wehmütiger Erinnerung, der wunderbar mit dem im Leser vorhandenen Erinnerungen an die Lektüre vergangener Jahre interagiert - so er denn jemals Hergés Comics gelesen hat.

gstatic.comhttps://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQJJlr-tJUobwe2KfvhNUT3Thf3Hq5Io_qUdGq7yLDZU2c2Hqc0

Neben dem in „Grandville“ eher mehr im puritanischen verweilenden Sexgebaren, das lediglich eine verhaltene aber sehr gelungene Bettszene beinhaltet, gibt es dafür umso mehr Gewalt. Diese wird zum erzählerischen Selbstzweck und nicht charaktermotiviert eingesetzt.

Auch der fortwährende Politpop, mit Verweisen auf Ausbeutung, die Politik manipulierende Schwerindustrielle und Terroristen will nicht so recht überzeugen. Sinnbildlich, wenn auch ausnahmsweise unfreiwillig, mag dafür das am Computer anthropomorphisch aufgepeppte und irgendwie unpassend wirkende Delacroix-Bild der Marianne stehen, das die bereits erwähnte Julirevolution abbildet

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Und so verhält es sich mit der gesamten Bildgestaltung: Die einführende Sequenz, eine wortlose Verfolgungsjagd, ist mitreißend und im beliebten Breitwandstil von Popcorn-Kino und -Comic gestaltet, vergeigt es dann aber letztlich durch Weichzeichnereffekte aus dem Computer, die gar nicht mal so gut aussehen. Die Panels in den Seitenarrangements sind sehr konventionell angelegt, dienen dabei aber gekonnt dem temporeichen Ablauf. Leider werden hier immer wieder in einzelnen Bildern Teppichmuster oder Gemälde mit dem Computer eingefügt, dass es den Puristen graust. Die ansonsten eher großflächig arbeitende Darstellungsweise verliert sich nicht weiter in allzu speziellen Details und kann ansonsten unter Berücksichtigung der benannten Mängel als gelungen bezeichnet werden

https://encrypted-tbn2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQvNg4W8K1fz23KpSDkC6jZPoxjxyGCTopeYiYXJ8MN3FIpqAwN1ggstatic.com.

Insgesamt wirkt „Grandville“ also, obwohl rasant inszeniert, etwas zwiespältig. Denn nicht alle Anspielungen in Talbots All-Inclusive-Hommage erscheinen so gelungen wie die Darstellung von Tintins Hund Milou als Opiumkonsument.

 

https://encrypted-tbn1.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQ_CzXPXHwIsaGY6ROo3KREZVG1X7cuc6NQG1X13lk4PsOZyLOfDwgstatic.com

 

 

Bryan Talbot

gstatic.comhttps://encrypted-tbn3.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcQGU46A-fc8x8ueZPd9s_JxWdWOZ3yV5Gm68gInDM4QJC1efgkp

  • 1984 Eagle Award for Best Character for Torguemada, from Nemesis the Warlock
  • 1987 Eagle Award for Favourite Artist (British)
  • 1988:
    • Eagle Award for Best Artist, for The Adventures of Luther Arkwright
    • Eagle Award for Best New Comic, for The Adventures of Luther Arkwright
    • Eagle Award for Best Character, for Luther Arkwright
    • Eagle Award for Best Comic Cover, for The Adventures of Luther Arkwright  ( usw...)

         

more @ wikipedia

http://www.tagesspiegel.de/kultur/comics/graphic-novel-im-rausch-der-gewalt/6915910.html

von Oliver Ristau

www.Bryan-Talbot.com

 

 

19.1.14 02:35


sms gewalt

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Blut-Drama im US-Bundestaat Florida:

Weil er mit dem Handy hantierte

und eine SMS verschickte,

hat ein 71-Jähriger in einem

US-Kino

zur Waffe gegriffen

und einen Sitznachbarn ( 43 )

eiskalt erschossen

 

http://www.free-smiley-faces.de/Krieg-Smilies-Smileys-War-Wars/www.free-smiley-faces.de_wars-war-smiley-krieg-smilie_01_800x376.gif

 

free-smiley-faces.de

 

 

 

Jetzt gibt es erste Details:

Wie Sheriff Chris Nocco am Montag

(Ortszeit) in Tampa erklärte, war es

bereits vor Beginn des Films zum Streit

zwischen den Männern gekommen.

 

http://www.free-smiley-faces.de/Cool-Smileys/www.free-smiley-faces.de_smiley-face-sunglasses_smilie-mit-sonnenbrille_01_400x400.gif

 

 

 

 Der Schütze, der mit seiner Frau eine

Reihe hinter dem Opfer saß,

fühlte sich von

den Geräuschen gestört, die das

Versenden der SMS machte.

Der 71-Jährige protestierte lautstark.

 

http://free-smiley.de/Evil-Smileys/400x400_Boeser_Smilie_Evil_Smiley.gif

 

 

Nach Berichten von Augenzeugen

erklärte der 43-Jährige, er habe seiner

kleinen Tochter

eine Nachricht geschickt.

 

http://www.animated-animation.de/Free-Animation_free-animated-Smiley-Gifs/www.animated-animation.de_smiley_3d_gifs_animiert_gif_clip-art_icons_01_600x400.gif

 

 

 

 

Daraufhin sei der Täter aufgestanden

und kurz weggegangen -

vermutlich, um sich zu beschweren.

 

http://www.free-smiley-faces.de/Kostenlose-Daumen-runter-Smileys/www.free-smiley-faces.de_daumen-runter-smiley-animiert_01_250x250.gif

 

 

 

Als er zurückkam, gab es einen

weiteren Streit.

Dann zückte der 71-Jährige

eine Pistole und streckte den

Familienvater nieder.

 

http://smilie-land.de/t/w-z/zunge/zunge0999.gif

 

smilie-land.de

 

 

„Es ist absolut verrückt, dass es wegen

einer solchen Sache einen derartigen

Ausbruch von Gewalt geben kann“,

sagte Sheriff Nocco.

 

 

 

http://www.free-smiley-faces.de/Irokesen-Smileys_Punker-Smileys_Punk/www.free-smiley-faces.de_irokesen-smiley_punk-smilie_punker_01_400x400.gif

 

Unter den 25 Kinobesuchern in der

Kleinstadt Wesley Chapel (45.000

Einwohner) befand sich ein Polizist,

der den Schützen festnahm.

Zwei ebenfalls anwesende

Krankenschwestern kümmerten sich

um den 43-Jährigen,

der jedoch kurz danach im

Krankenhaus starb, wie der TV-Sender

Baynews9 berichtete.

 

http://animated-animation.de/images/smiley_animation_i_love_you.gif

 

 

 

Quelle :

 

http://www.berliner-kurier.de/panorama/kinobesucher-nach-sms-zoff-erschossen-ermittler--toedlicher-gewalt-ausbruch-

 

 

 

18.3.14 02:50


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