DROGE/LITERATUR/GEWALT/LEBEN

 

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kunst und widerstand IV

 

 

 

 

 

                                 das soziale Experiment

 

                                        Christiania

                                                  ( Kopenhagen )

 

 

 

http://graphics8.nytimes.com/images/2012/01/13/world/13CHRISTIANIA1/13CHRISTIANIA1-articleLarge.jpg

 

                                                nytimes.com

 

 

eine Geschichte über

 

Hippiebewegung

Hausbesetzertum

Basisdemokratie

Selbstregulierung

Keine Polizei

 

 

http://www.taz.de/uploads/images/684x342/christiania.jpg

taz.de

 

Die Freistadt Christiania ( dänisch

Fristad Christiania, auch Freies

Christiania oder kurz Christiania)

ist eine alternative Wohnsiedlung

in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen

die seit 1971 besteht.

Aus Sicht der dänischen Behörden

handelt es sich um eine

staatlich geduldete

autonome Kommune

 

http://www.die-plattform.ch/wp-content/uploads/2011/05/s59-christiania-kopenhagen-2-540x304.jpg

die-plattform.ch

 

http://img.welt.de/img/politik/crop100818650/7980713127-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/christianiaoeko-DW-Politik-Kopenhagen.jpg

welt.de

 

Christiania umfasst ein 34 Hektar

großes Gebiet im Kopenhagener

Stadtteil Christianshavn.

Das ehemalige Militärgelände der

Bådsmandsstrædes Kaserne

liegt auf den

historischen Wallanlagen

der Stadt

 

 

Das Gebiet von Christiania besteht

aus ehemaligen Kasernen in der Bådsmandsstræde

(Bådsmandsstrædes Kaserne)

und Teilen der Stadtmauer.

Die Stadtmauern und die damals

eigenständige Stadt Christianshavn

wurden 1617 vom König Christian IV

durch die Neulandgewinnung

zwischen Kopenhagen und Amager

gegründet

 

Im Jahre 2007 beabsichtigte die

Kulturarusstyrelsen

(deutsch „Kulturerbe-Behörde&rdquo

einen Teil der Militärgebäude,

welche sich nun in Christiania

befinden, unter Denkmalschutz zu stellen.

 

http://www.planet-wissen.de/laender_leute/metropolen/kopenhagen/img/portraet_kopenha_christia_g.jpg

planet-wissen.de

 

http://www.freiseindesign.com/wp-content/uploads/FSD_2013-5052.jpg

freiseindesign.com

 

Nachdem das Militär das Gebiet

verlassen hatte, wurde das Gelände

nur von wenigen Wärtern bewacht,

und die leeren Häuser wurden

sporadisch von Obdachlosen bewohnt.

Am 4. September 1971 wurden die Zäune

von Einwohnern der umliegenden

Stadtteile eingerissen

und der Bereich teilweise

als Spielplatz

für ihre Kinder

übernommen.

 

Obwohl die Übernahme anfangs nicht

organisiert vor sich ging,

wurde sie als Protest gegen die

dänische Regierung gesehen,

da damals wie heute

in Kopenhagen ein Mangel an

bezahlbaren Wohnungen bestand.

 

Am 26. September 1971 wurde
 
Christiania von Jacob Ludvigson,
 
einem bekannten Provokatuer und
 
Journalisten, welcher eine Zeitung
 
namens Hovedbladet ('Das Hauptblatt')
 
herausgegeben hat,
 
die für junge Menschen
 
bestimmt und unter ihnen auch
 
erfolgreich war, als geöffnet
 
ausgerufen.
 
Ludvigsen veröffentlichte in seiner
 
Zeitung einen Artikel, in welchem er
 
und fünf andere Personen eine
 
Entdeckungsreise in ein Gebiet
 
machten, welches er 'Die verbotene
 
Stadt des Militärs’ nannte.
 
Der Artikel hat die Gründung der
 
Freistadt weitgehend bekannt gemacht,
 
unter anderem schrieb er unter der
 
Überschrift Zivilisten erobern die
 
'verbotene Stadt’ des Militärs
 
 
http://www.apartmentdistrict.com/blog/wp-content/uploads/2013/03/6880406342_67fff8c3c5_z.jpg
 
apartmentdistrict.com
 
 
http://www.spiegel.de/images/image-5639-gallery-psev.jpg
 
 
skandinavien-blog.blogspot.com
 
 
http://img.oastatic.com/img/671/335/fit/1227665/in-christiania-leben-in-alternativer-umgebung-eine-ganze-reihe-kopenhagener-ihr-ganz-eigenes-leben-in-einer-selbst-gestalteten-stadtlandschaft.jpg
 
outdooractive.com
 
 
http://www.re-moto.com/photos/15129-DNK-Copenhagen-Christiania.jpg
 
re-moto.com
 
 
Meditation und Yoga waren unter
 
Christianiten von Anfang an beliebt,
 
und Christiania hat seit vielen Jahren
 
seine eigene international gefeierte
 
Theatergruppe „Solvognen“, welche
 
neben ihren Theateraufführungen auch
 
viele Ereignisse in Kopenhagen und in
 
Schweden veranstaltet hat.
 
Ludvigsen hatte immer von der
 
Akzeptanz von Drogensüchtigen
 
gesprochen, welche nicht länger mit
 
der regulären Gesellschaft
 
zurechtkommen,
 
und an diesem Glauben hat sich bis
 
heute nichts geändert, obwohl viele
 
Probleme durch den Gebrauch von Drogen
 
entstanden sind (allerdings
 
hauptsächlich 'harter Drogen', welche
 
trotzdem in Christiania nicht
 
toleriert werden).
 
Diese Abhängigen kommen nach
 
Christiania und bleiben dort, und
 
werden in der Ethik der Freistadt als
 
genauso wesentlich wie die mit
 
Unternehmungsgeist angesehen.
 
Aus diesem Grund wird Christiania
 
von vielen Dänen als gelungenes
 
Experiment angesehen.
 
Für viele Jahre war der rechtliche
 
Status der Freistadt
 
allerdings in der Schwebe, da
 
verschiedene dänische Regierungen
 
versucht haben, die Einwohner aus
 
Christiania zu vertreiben.
 
Die Versuche waren bis jetzt
 
allerdings erfolglos.
 
 
http://img.dooyoo.co.uk/GB_EN/orig/0/1/4/6/5/146527.jpg
 
dooyoo.co.uk
 
 
http://images.fotocommunity.de/bilder/denmark/copenhagen/freistadt-christiania-4-e1cb712e-aa7d-431d-ba8f-30aa573a5ef8.jpg
 
 
fotocommunity.de
 
 
http://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/01/7b/ca/88/day-2-copenhagen-christiania.jpg
 
tripadvisor.com
 
 
 

Christiania ist deshalb eine der

 größten Touristenattraktionen in

Kopenhagen und im Ausland weitläufig

als "Marke" für den progressiven und

freien Lebensstil der Dänen bekannt.

Auch viele dänische Unternehmen und

Organisationen verwenden Christiania

als Vorzeigeort für ihre ausländischen

Freunde und Gäste.

Der Zweck ist ihnen etwas 'dänisches'

zu zeigen, welches man an keinem

anderen Ort der Welt findet.

 

Unter den lokalen Besuchern sind viele

Sozialhilfeempfänger,

Rentner,

Immigranten

und Menschen

aus sozialen Einrichtungen.

Auch alleinerziehende Mütter

besuchen den Ort, ganz zu schweigen

von den vielen Obdachlosen und jungen

Arbeitslosen.

Inuit (Grönländer),

Obdachlose und Vagabunden,

alle finden hier

eine Zufluchtsstätte.

Aber auch viele andere Menschen

wie Studenten,

Musiker,

Künstler,

Intellektuelle

und Akademiker

besuchen oft

die Freistadt.

 

Auch Christiania kommt nicht ohne

Verbote aus: Die Regeln

 

verbieten

 

 

(wie im übrigen

 

Dänemark auch)

 

 

Diebstahl, Gewalt,

 

Feuerwaffen,

 

 

gefährliche

 

Messer

 

und harte

Drogen. 

 

 

http://media-cdn.tripadvisor.com/media/photo-s/03/1c/cb/4b/pusher-street.jpg

 tripadvisor.ru

 

 Christiania ist berühmt für seine

Hauptattraktion namens Pusher Street

(‚Drogendealerstraße&lsquo,

in der Haschisch und Cannabis

bis ins Jahr 2004 öffentlich

in befestigten Ständen verkauft wurden,

trotzdem gibt es eine Regel die „harte

Drogen“

wie

Kokain,

Amphetamine,

Ecstasy

und

Heroin

verbietet.

 

 

http://anngemin.files.wordpress.com/2011/05/self-governing-town-in-copenhagen.jpg

anngemin.wordpress.com

 

http://trip.uwcs.co.uk/images/christiania5.png

 paper-stranger.net

 

http://www.greentraveller.co.uk/files/images/christiania_house_0.jpg

greentraveller.co.uk

 

http://zonenkinder.blogsport.de/images/Zonenkinder_Kopenhagen_2012_Christiania.WEB.jpg
 
zonenkinder.blogsport.de
 
 
Am 14. Mai 2007 drangen von der Polizei
 
begleitete Arbeiter der Forst- und
 
Naturbehörde in Christiania ein und rissen
 
die Überreste des kleinen, verlassenen
 
Gebäudes der Cigarkassen
 
('Die Zigarrenkiste') ab.
 
Sie trafen auf wütende und verängstigte
 
Christianiten, die befürchteten, dass die
 
Polizei auch den Abriss weiterer Häuser
 
beabsichtigt.
 
Straßensperren wurden gebaut und LKWs,
 
die die Überreste der Gebäude
 
abtransportierten, wurden sabotiert,
 
damit sie sich nicht mehr fortbewegen
 
können. Die Polizei drang mit einem
 
Großaufgebot an Beamten in die Freistadt
 
ein und traf auf massive Gegenwehr.
 
Einwohner warfen Steine und schossen
 
Feuerwerkskörper auf die Polizeifahrzeuge.
 
Sie errichteten zudem
 
Barrikaden außerhalb von Christiania.
 
Die Polizei setzte Tränengas gegen die
 
Einwohner ein und zahlreiche Verhaftungen
 
wurden durchgeführt.
 
Ein Aktivist schlich sich hinter den
 
Polizeibefehlshaber und goss einen Eimer
 
Urin und Fäkalien über ihn.
 
Da Jugendliche
 
die Eingänge nach Christiania
 
verbarrikadierten und
 
die Polizei mit Steinen
 
und Molotowcoctails bombardierten,
 
zogen sich die Unruhen bis in die frühen
 
Morgenstunden.
 
Nach mehreren erfolglosen Versuchen, die
 
Barrikaden zu stürmen, zog sich die Polizei
 
zurück und gab letztendlich auf.
 
Insgesamt wurden über 50 Aktivisten aus
 
Christiania und von außerhalb verhaftet.
 
Die Staatsanwaltschaft verlangte die
 
Inhaftierung der festgenommenen Personen,
 
da die Gefangenen ansonsten an weiteren
 
Unruhen in Kopenhagen teilnehmen könnten
 
 da Kopenhagen in einem Zustand der
 
Rebellion wäre
 
 
 In Christiania sind außer für den
 
Warentransport keine Autos erlaubt,
 
allerdings besitzen die Einwohner
 
insgesamt 132 Autos, die auf den
 
umliegenden Straßen geparkt sind.
 
Nach Verhandlungen mit der städtischen
 
Verwaltung hat Christiania eingewilligt, für
 
seine
 
Bewohner Parkplätze innerhalb der
 
Freistadt zu schaffen.
 
Bis zum Jahr 2005 wurden nur 14
 
Parkplätze geschaffen

 

http://ch.indymedia.org/images/2007/05/49298.jpg

 autonome-antifa.org

 

http://img.welt.de/img/deutschland/crop101220799/0328722632-ci3x2l-w620/lac-christiania-DW-Berlin-COPENHAGEN.jpg

welt.de

 

http://media.de.indymedia.org/images/2008/10/230768.jpg

de.indymedia.org

 

http://media.de.indymedia.org/images/2005/09/127452.jpg

de.indymedia.org

 

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.145553.1358162687!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/900x600/image.jpg

sueddeutsche.de

 

Die Bewohner betrachten sich

Christiania als Freie Stadt,

die sich unabhängig von den

staatlichen Behörden verwaltet.

Basisdemokratisch und auf Konsens hin

ausgerichtet, setzt man auf

Selbstregulierung. Eine Polizei gibt

es nicht, verschiedene Formen von

Versammlungen intervenieren im

Bedarfsfall und können als Strafe den

Ausschluss aus der Gemeinschaft

beschließen.

 

 

http://hej-daenemark.de.dedi1690.your-server.de/wp-content/uploads/2008/05/christiania3.jpg

 hej-daenemark.de

 

http://www.visitcopenhagen.com/sites/default/files/styles/galleries_ratio/public/asp/visitcopenhagen/Visit-sites/1024x576/Architecture/christiania_ty_stange.jpg?itok=VakP-KZ-

visitcopenhagen.com

 

 

Infos @ Wikipedia
16.3.14 00:56
 
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